Donuts

Hallo!

 

Bei diesem Schmuddelwetter verziehe ich mich um so lieber in die Küche und probiere etwas Neues aus. 

 

Nach etlichen Torten mit Beeren und Crèmes, welche natürlich in dieser Zeit herrlich luftig sind, habe ich heute wieder einmal ein eher deftigeres Rezept auf dem Radar. Die Inspiration zu Donuts erhielt ich nach dem ich die Show "Das grosse Backen" gesehen habe. Ich bin zwar kein Fan von Frittieren, doch um diesen Schritt kommt man bei Donuts nicht herum. 

 

Zutaten für ca. 15 Donuts:

1 Pack Trockenhefe

25 ml Wasser

375 g Mehl

65 g Zucker

1/2 TL Salz

1/2 Pack Vanillezucker

150 ml lauwarme Milch

38 g zerlassene Butter

1 Ei

Fritieröl

Puderzucker (für die Glasur)

100 g Schokolade (für die Glasur)

 

Die Trockenhefe im lauwarmem Wasser mit 1 TL vom Zucker verrühren und ca. 10 Min. stehen lassen, bis die Hefe schäumt.

 

Mehl mit dem restlichen Zucker, Salz und Vanillezucker vermischen. Den Hefebrei dazugeben und durchrühren. Die zerlassene Butter, die Milch und das Ei der Reihe nach dazugeben und alles mit einem Knethaken vermischen. Mit den Händen geht das natürlich auch, doch ich warne schon vor einer klebrigen Sache vor :-)

Den Teig zugedeckt an einem zugfreien Ort ca. 1 Std. aufgehen lassen oder um die Zeit zu verkürzen bei 50 ° im Ofen.

 

Nach dem Aufgehen den Teig nochmal durchkneten und ca. daumendick ausrollen. Für die Form habe ich ein Trinkglas und für das kleine Loch in der Mitte eine Spritztüll Ansatz genommen. Die Kreise sollten möglichst dich aneinander ausgestochen werden, so holt man aus der Fläche das beste raus und spart sich das ewige durchkneten. Mit dem Teig so lange fortfahren, bis er aufgebraucht ist. Ich habe mit dieser Menge etwa 15 Donuts gemacht. Je nach Grösse gibt es logischerweise mehr oder weniger. Die Donuts erneut zudecken und wieder für ca. 30 Min. im 50 ° heissen Ofen aufgehen lassen.

 

In der Zwischenzeit das Fritieröl auf max. 175 ° erhitzen. Donuts am besten mit einer Schöpfkehle vorsichtig ins Öl legen und pro Seite ca. 1 - 2 Min. backen lassen. Die Farbe sollte goldbraun sein aber nicht zu stark.

 

Die Donuts entweder direkt aus dem Öl in Zucker wenden, so bleibt der Zucker daran haften. Oder alle Donuts auskühlen lassen und in verschiedene Glasuren tupfen. Dazu habe ich einerseits Schokolade bei kleiner Hitze geschmolzen und etwas Kokolöl beigefügt. So entsteht der schöne Glanz.

 

Ein anderes Beispiel ist die klassische Zuckerglasur. Dazu Puderzucker mit Zitronensaft oder Milch vermischen. Aber Achtung mit der Flüssigkeit! Es kann sehr schnell flüssig werden und haftet danach nicht an den Donuts. Für etwas Farbe reicht es aus die Zuckerglasur mit Lebensmittelfarbe zu vermischen. Zum Schluss kann man sich noch mit der Zuckerdeko austoben und nach Lust und Laune dekorieren. Das Ergebnis kann sich sehen lassen :-) Ich bin gespannt wieviele der 15 Donuts heute übrig bleiben.

 

Viel Spass beim nachbacken, es lohnt sich allemal! 

Liebe Grüsse

Azra

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